Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Herkunftslagen oder Rebsorten waren den Winzern dabei durchaus bekannt: Chardonnay stand für Frische und Langlebigkeit, Pinot Noir für Struktur und Tiefe, Meunier für Frucht und Zugänglichkeit. Im klassischen Verschnitt wurden diese Eigenschaften jedoch meist nivelliert.
Eigentlich beginnt der Unterschied zwischen Sekt und Champagner nicht im Keller, nicht bei der Flasche und auch nicht beim Korken, sondern tief im Boden, in dem die Reben wurzeln.
Was ist dran an der These, dass Champagner in der Magnum besser reift als in der Normalflasche?
Einige Dinge sprechen tatsächlich dafür:
Champagner ist einer komplexesten Weine der Welt.
Da er nach der Entstehung und Reifung der Grundweine noch ein zweites Mal vergoren wird und anschließend teileweise viele Jahre auf der Hefe reift, ist er von zusätzlichen, während dieses Prozesses entstandenen Aromen geprägt, die man in einem Stillwein nicht findet.