Wieder über 500 Champagner haben wir auf der Fachmesse "Printemps des Champagnes" verkostet! So konnten wir neue vielversprechende Winzer entdecken, besonders die „Bulles Bio“-Gruppe mit zahlreichen Bio-Produzenten zeigte eine deutlich gestiegene Qualität, auch wenn viele Betriebe noch in der Umstellung sind.
Weniger froh hingegen sind wir über die immer noch zu niedrige Präsenz von Frauen, die in der Champagne selber vinifizieren oder andere essentielle Aufgaben übernehmen, dafür aber nicht die verdiente Anerkennung bekommen. Ein Grund mehr für uns, noch enger mit unseren Winzerinnen zusammenzuarbeiten!
Eigentlich beginnt der Unterschied zwischen Sekt und Champagner nicht im Keller, nicht bei der Flasche und auch nicht beim Korken, sondern tief im Boden, in dem die Reben wurzeln.
Was ist dran an der These, dass Champagner in der Magnum besser reift als in der Normalflasche?
Einige Dinge sprechen tatsächlich dafür:
Champagner ist einer komplexesten Weine der Welt.
Da er nach der Entstehung und Reifung der Grundweine noch ein zweites Mal vergoren wird und anschließend teileweise viele Jahre auf der Hefe reift, ist er von zusätzlichen, während dieses Prozesses entstandenen Aromen geprägt, die man in einem Stillwein nicht findet.