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Vintage 2026

21.09.2026

Die Champagne blickt auf eine außergewöhnliche Lese 2026 zurück. So früh wie in diesem Jahr wurde in der Region noch nie geerntet.

Die Champagne blickt auf eine außergewöhnliche Lese 2026 zurück. So früh wie in diesem Jahr wurde in der Region noch nie geerntet. Vorausgegangen war ein Jahr mit ungewöhnlich hohen Temperaturen, mehreren Hitzewellen und ausgeprägter Trockenheit. Die Erntemengen fallen dadurch eher gering aus, gleichzeitig präsentieren sich die Trauben in bemerkenswert guter gesundheitlicher Verfassung und mit einer spannenden Balance aus Reife, Frucht und Frische.

Für uns ist es noch viel zu früh, um den Jahrgang abschließend zu beurteilen. Aber die ersten Eindrücke aus den Weinbergen und Kellern der Winzer, mit denen wir sprechen, machen definitiv neugierig.

Ein Jahr, das vieles anders gemacht hat

Schon der Start in die Vegetationsperiode verlief ungewöhnlich. Auf intensive Spätfröste im Frühjahr folgte eine sehr frühe Blüte. Im Sommer sorgten gleich fünf Hitzewellen für außergewöhnliche Bedingungen und beschleunigten die Entwicklung der Reben deutlich.

Entsprechend früh begann die Lese. Der offizielle Start wurde für den 12. August festgelegt, bei unserem Jean Velut fiel bereits am 08. August der Startschuss. Ab dem 17. August wurde dann in der gesamten Champagne gelesen.

Damit gehört 2026 nicht nur zu den frühesten Jahrgängen der vergangenen Jahrzehnte. Es ist der früheste Erntebeginn, den die Champagne bisher verzeichnet hat.

Die Trockenheit führte zu kleineren Beeren und damit auch zu geringeren Erträgen. Für die Qualität ist das allerdings nicht zwangsläufig ein Nachteil. Im Gegenteil: Die Trauben konnten unter sehr guten gesundheitlichen Bedingungen ausreifen und kamen in vielen Weinbergen ausgesprochen konzentriert und aromatisch zur Lese.

Hitze und Trockenheit als Herausforderung

Das Wetter stellte die Winzer in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig haben die Reben erstaunlich gut auf die extremen Bedingungen reagiert. Trotz der Hitze blieb das Laub vielerorts vital und grün. Die Reben entwickelten im Laufe des Sommers natürliche Schutzmechanismen, sodass größere Schäden durch Sonnenbrand oder Verbrennungen weitgehend ausblieben.

Die schnelle Reife machte vor allem eines notwendig: Flexibilität. Die Winzer mussten ihre Erntepläne kurzfristig anpassen, Helfer organisieren und innerhalb kürzester Zeit entscheiden, wann welche Parzelle gelesen werden sollte.

Gerade die Handlese spielte dabei eine wichtige Rolle. Die Trauben wurden sorgfältig und möglichst schonend eingebracht, um die Qualität des Leseguts trotz der hohen Temperaturen zu bewahren.

Was 2026 im Keller verspricht

Besonders spannend wird nun der Blick auf die Moste. Erste Eindrücke zeigen eine ungewöhnliche Kombination: viel Reife und Konzentration, gleichzeitig aber eine erstaunlich lebendige Frische.

Bei den ersten Verkostungen fallen vor allem intensive Frucht, Finesse und eine schöne Säurestruktur auf. Genau diese Balance könnte zu einer der interessantesten Eigenschaften des Jahrgangs werden.

Dabei zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Arbeit im Keller ist. Eine schonende Pressung und die präzise Trennung der Mostfraktionen helfen dabei, die Frische und Feinheit der reifen Trauben zu bewahren. Nun liegt es an den Kellermeistern, diese Balance durch die Vinifikation und später die Assemblage herauszuarbeiten.

Drei sehr unterschiedliche Jahre im Keller

Besonders interessant ist, dass die Kellermeister derzeit mit drei ausgesprochen unterschiedlichen Jahrgängen arbeiten können.

2024 war geprägt von einem kühlen und feuchten Jahr.
2025 brachte deutlich wärmere Bedingungen und eine andere Art von Reife.
2026 wiederum war von extremer Hitze und Trockenheit geprägt.

Für uns macht genau dieser Kontrast die kommenden Jahre besonders spannend. Die Unterschiede zwischen den Jahrgängen dürften sich nicht nur in der Reife und Frucht zeigen, sondern auch in Struktur, Säure und der Art, wie sich die einzelnen Terroirs präsentieren.

Natürlich ist es noch viel zu früh für ein endgültiges Urteil über 2026. Die Grundweine stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung und die eigentliche Geschichte des Jahrgangs wird sich erst über die kommenden Monate und Jahre erzählen.

Was wir aber bereits jetzt hören, macht ausgesprochen viel Freude. Die Kombination aus außergewöhnlicher Reife, Konzentration und erhaltener Frische schafft beste Voraussetzungen für charaktervolle Champagne Weine.

2026 war ein ungewöhnliches Jahr. Jetzt beginnt der spannende Teil: herauszufinden, was die Champagne daraus macht.

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Drei Jahrgänge, drei Handschriften: Vintage Paket
Drei Jahrgänge, drei Handschriften: Vintage Paket

Drei Jahrgänge, drei Winzer, drei ganz eigene Interpretationen der Champagne. Mit diesem Paket möchten wir zeigen, wie unterschiedlich sich Jahrgang und Herkunft im Glas ausdrücken können. 2013, 2016 und 2019 stehen dabei für drei sehr unterschiedliche Jahre, die von den Winzern jeweils auf ihre eigene Art interpretiert wurden.Den Auftakt macht Labruyère Edition XIII aus dem Jahr 2013. Ein Jahrgang, der von einem eher kühlen und späten Saisonverlauf geprägt war und Champagner mit viel Frische, Spannung und Struktur hervorbringen konnte. Bei Labruyère trifft diese Jahrgangscharakteristik auf die präzise und eigenständige Handschrift des Hauses.Mit Grumier Les Plates Pierres 2016 geht es weiter in ein Jahr, das ebenfalls von wechselhaften Bedingungen geprägt war und den Winzern einiges an Fingerspitzengefühl abverlangte. Grumier zeigt dabei seine ganz eigene Interpretation des Jahrgangs und bringt Herkunft, Reife und Struktur zusammen.Den Abschluss bildet Bertrand Delespierre Villedommange 2019. Ein deutlich wärmeres Jahr, das für reife Frucht, Konzentration und gleichzeitig überraschend viel Frische stehen kann. Unserer Meinung nach zeigt sich 2019 gerade jetzt besonders schön und bietet eine tolle Kombination aus Reife, Spannung und Trinkfluss.Drei Flaschen, drei Jahre und drei unterschiedliche Handschriften. Genau das macht die Reise durch die Champagne so spannend. Und weil wir selbst große Freude an dieser kleinen Jahrgangsreise haben, gibt es das Paket natürlich mit einem attraktiven Preisvorteil.

Inhalt: 2.25 Liter (93,33 € / 1 Liter)

Verkaufspreis: 210,00 € Regulärer Preis: 225,00 € (6.67% gespart)
Chardonnay Raritäten: Vier Jahrgänge im Vergleich
Chardonnay Raritäten: Vier Jahrgänge im Vergleich

Vier Blanc de Blancs, vier Jahrgänge und gleich zwei spannende Möglichkeiten, sich dem Thema Chardonnay in der Champagne zu nähern. Dieses Paket verbindet außergewöhnlich gereifte Jahrgangschampagner mit jüngeren Weinen und zeigt dabei, wie stark sich Chardonnay mit zunehmender Flaschenreife verändert.Mit Pierre Gimonnet Spécial Club Œnothèque 2006 und Pascal Doquet Le Mont Aimé 2012 stehen zwei echte Reifeweine im Mittelpunkt. Le Mont Aimé 2012 durfte ganze 10 Jahre auf der Flasche reifen, der Special Club 2006 sogar ganze 15 Jahre (!!), bevor die Weine degorgiert wurden. Diese lange Reifezeit verleiht ihnen eine einzigartige Tiefe und Komplexität. Die primäre Frucht tritt zunehmend in den Hintergrund und macht Platz für Brioche, Gebäck, Nussigkeit und eine vielschichtige, ruhige Aromatik.Dem gegenüber stehen J.M. Sélèque Soliste Chardonnay Les Tartières Les Porgeons 2018 und 2019. Besonders spannend: Hier haben wir zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Jahrgänge aus exakt demselben Terroir. So lässt sich direkt erleben, wie unterschiedlich zwei Jahrgänge ausfallen können, obwohl Herkunft und Handschrift des Winzers gleich bleiben. 2018 war ein warmes und sehr reifes Jahr, während 2019 von Extremen geprägt war, und dadurch einen ganz eigenständigen Character mitbringt.Damit steckt in diesem Paket eigentlich zwei Jahrgangsvergleiche in einem: gereift gegen jung und gleichzeitig 2018 gegen 2019. Vier Flaschen, die zeigen, was zehn oder sogar fünfzehn Jahre Flaschenreife mit Chardonnay machen können und wie spannend der direkte Vergleich zweier aufeinanderfolgender Jahrgänge ist.Eine kleine Sammlung für alle, die Chardonnay nicht nur trinken, sondern Jahrgang und Reife im Glas erleben möchten. Inklusive Preisvorteil!

Inhalt: 3 Liter (126,67 € / 1 Liter)

Verkaufspreis: 380,00 € Regulärer Preis: 412,00 € (7.77% gespart)