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Vilmart

Das Champagnerhaus Vilmart wurde 1890 von Désiré Vilmart gegründet und wird inzwischen in fünfter Generation von Laurent Champs geleitet, der seit einigen Jahren tatkräftig von seiner Tochter Morgane unterstützt wird. Das Gut ist in Rilly-la-Montagne am Fuße der Montagne de Reims beheimatet und seither – ungeachtet aller Rückschläge wie der weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg -  stets ein unabhängiger Familienbetrieb geblieben.


Es werden ausschließlich Trauben aus eigenen Weinbergen verarbeitet, die derzeit etwa 11 Hektar umfassen und sämtlich als Premier Cru klassifiziert sind. Der Sortenspiegel des Hauses Vilmart ist mit seinen ca. 60 Prozent Chardonnay und 40 Prozent Pinot Noir sehr ungewöhnlich für die Region, die ansonsten zum weit überwiegenden Teil Pinot Noir und Meunier  hervorbringt. Das  Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 35 Jahren, die ältesten, über 60jährigen Anlagen bleiben der Erzeugung der Spitzenabfüllung Coeur de Cuvée und der Blanc de Blancs – Champagner vorbehalten.


Laurent Champs legt großen Wert auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge sowie Biodiversität, es kommen grundsätzlich keine chemischen Düngemittel, Insektizide und Herbizide zum Einsatz. Alle Trauben werden von Hand gelesen  und einer schonenden Ganztraubenpressung unterzogen, die alkoholische Gärung sämtlicher Grundweine erfolgt in Holzfässern unterschiedlicher Größe. Ziel dieser Maßnahme ist die Herausarbeitung  von Körper, Rundheit und Ausgewogenheit. Die malolaktische Gärung – auch bekannt als biologischer Säureabbau (BSA) – findet jedoch grundsätzlich nicht statt. Dieser Umstand ist der Philosophie des Hauses geschuldet, im Gegenzug eben auch besonders die Frische und Feinheit der Aromen zu betonen, die alle Champagner von Vilmart auszeichnen. Nach zehn Monaten Ausbau im Holz zieht sich das Hefelager in den hauseigenen Kreidestein-Kellern über mindestens drei bis vier Jahre bei den jahrgangslosen und sechs bis acht Jahre bei den Jahrgangschampagnern hin.


Das Ergebnis sind Champagner mit einer ganz eigenen Handschrift und hohem Wiedererkennungswert: Sie sind allesamt füllig und vom Ausbau im Holz geprägt, ohne dass dieser jedoch jemals überzogen wirken würde und zeigen andererseits große Feinheit und Harmonie.