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Christophe Mignon

Christophe Mignon produziert Winzerchampagner in fünfter Generation im Vallée de la Marne. Das Weingut ist etwas größer als sechs Hektar, mit Weinbergen zu gleichen Anteilen in Festigny und Le Breuil. Die etwa 30 Parzellen bestehen größtenteils aus Leim- und Kalkstein, 90 Prozent der Weinberge sind nach Süden ausgerichtet. Hauptsächlich wird Meunier angebaut (90%).


Mignon verbringt die meiste Zeit im Weinberg und ist überzeugt, dass hier die Qualität entsteht, die man später in der Flasche findet. Obwohl er extrem naturnah und teilweise auch biodynamisch arbeitet (seit 20 Jahren richtet er sich nach dem Mondkalender und verwendet homöopathische Essenzen und Tinkturen) , weigert er sich ähnlich wie Selosse oder Agrapart sich einem Zertifizierungssystem unterzuordnen. Zitat: "Ich tue was ich sage und ich sage, was ich tue."

Im Keller werden alle Parzellen separat gepresst und separat in Emaille-Tanks ausgebaut - zur Hälfte mit einheimischen Hefen, zur Hälfte mit Quartz, eine biodynamisch zertifizierte Hefe, kultiviert von Champagne Fleury. Die malolaktische Gärung wird bisweilen durchgeführt bzw. entwickelt sich auf natürliche Weise, abhängig vom jeweiligen Jahr und Reifegrad. Sie wird nur in geringem Maße gesteuert, z.B. durch das Öffnen der Fenster im Winter. Die Weine werden nicht gefiltert, gefüllt wird nach Mondkalender im Mai oder Juni, nach dem Blütenaustrieb der Rebstöcke. Schwefel wird nur in geringem Maße zugeführt (weniger als 30 Milligramm pro Liter).

 

Außer dem Coup de Foudre sind alle Champagner zu 100% aus Meunier und sind fast immer ein Blend aus Traubenmaterial aus Festigny und Le Breuil. Nur in Ausnahmefällen entstehen Einzellagen und Terroirweine. Festigny bringt etwas fruchtigere Weine hervor, in Le Breuil ist die Säure präsenter und es gibt etwas mehr Struktur und weniger Reife.

Und so kann man die Champagner von Christophe Meunier auch beschreiben: auf der einen Seite voller reichhaltiger, reifer Frucht, auf der anderen Seite sehr mineralisch und von komplexer Struktur. Wegen den Böden sind sie eher "erdig" als puristisch-kreidig, aber das macht sie nicht weniger interessant oder komplex.

 

Facts: R.M., Festigny, Vallée de la Marne, 6 ha, 30.000 Fl.